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Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaften

                                           


Die Nachkommen von Mayer Amschel Rothschild erobern die europäische Finanzwelt: Salomon Rothschild steigt im Vormärz zum führenden Bankier Österreichs auf, Sohn Anselm Salomon gründet die Creditanstalt, Enkel Albert ist der reichste Mann Europas. Die Rothschilds werden zu Freiherren und Baronen, finanzieren Staaten, Kriege, Fabriken und den Eisenbahnbau, sind Mäzene und Sammler. Das »Welthaus Rothschild« besitzt bis 1914 die größte Bank der Welt. Gestützt auf umfangreiche Recherchen im Londoner Rothschild-Archiv zeichnet Roman Sandgruber ein meisterhaftes Bild vom Aufstieg der Familie und dem Schicksal ihres österreichischen Zweigs. Er schildert Geschäfte und Transaktionen, Skandale und Dramen und lässt die einzigartige Erfolgsgeschichte dieser jüdisch-großbürgerlichen Familie wieder lebendig werden.
Die Rothschilds
›› Mayer Amschel Rothschild – Der Millionär aus dem Ghetto
›› Salomon Rothschild – Der Bankier der Heiligen Allianz
›› Anselm Rothschild – Der König der Gründerzeit
›› Albert Rothschild – Der reichste Mann Europas
›› Louis Rothschild – Der gestürzte Kapitalist


Roman Sandgruber, geb. 1947, Dr. phil., ist emeritierter o. Univ.-Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz, wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Präsident des Verbunds oberösterreichischer Museen. Zahlreiche Bücher und Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelwerken zu Themen der österreichischen und allgemeinen Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Zeitgeschichte. Wissenschaftlicher Leiter mehrerer kulturhistorischer Landesausstellungen in Nieder- und Oberösterreich und regelmäßige Publikationstätigkeit in verschiedenen Printmedien.


Roman Sandgruber ist em. o. Univ.-Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Zahlreiche Publikationen zu österreichischer und allgemeiner Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Zeitgeschichte. 

 

                               

Medizin Biologie

 


Was heißt es, Mensch zu sein?
Nobelpreisträger Eric Kandel über die Grundlagen unserer Identität

Was genau geschieht, wenn unser Gehirn nicht mehr „normal“ funktioniert? Wenn es in Unordnung geraten ist, durch Störungen oder Krankheiten wie Alzheimer, Depression oder posttraumatischen Stress? Eric Kandel, einer der weltweit führenden Experten der Gehirn- und Gedächtnisforschung, hat sich in seiner Arbeit immer wieder mit der Frage beschäftigt, inwiefern komplexe menschliche Verhaltensweisen biologische Ursachen haben. In seinem neuen Buch zeigt er an vielen Beispielen, von Angstzuständen bis zur Schizophrenie, von Sucht bis Bipolarität, wie sehr biologische Prozesse unsere Identität prägen. Denn gerade die Störungen, die Abweichungen und Anomalien machen auf beeindruckende Weise sichtbar, was es heißt, Mensch zu sein.


Eric Kandel, geboren 1929 in Wien, ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler des 20. Jahrhunderts. 1939 emigrierte er mit seiner jüdischen Familie in die USA. Kandel studierte Geschichte und Literatur an der Harvard University und danach Medizin an der New York University. Seit 1974 ist er Professor an der Columbia University in New York. Für seine Forschung erhielt Eric Kandel im Jahr 2000 den Nobelpreis für Medizin. Unter dem Titel »Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes« erschien Kandels Lebens- und Forschungsgeschichte, die zwei Jahre später unter dem gleichen Titel auch verfilmt wurde. Für »Das Zeitalter der Erkenntnis« kehrte der begeisterte Kunstsammler und weltbekannte Naturwissenschaftler zurück in die Stadt seiner Kindheit

Naturwissenschaft Technik


Lise Meitners Biografie zeigt die unglaubliche Geschichte einer Frau, die sich gegen alle sozialen und politischen Widerstände durchsetzte. Albert Einstein galt sie als „unsere Madame Curie“, den Nazis als unerwünschte Jüdin, der Boulevardpresse als „Mutter der Atombombe“. Sie promovierte 1906 als zweite Frau an der Universität Wien in Physik und etablierte sich in der männerdominierten Wissenschaft. Vor den Nationalsozialisten floh Meitner 1938 nach Schweden, wo ihr zusammen mit Otto Frisch ihr größter Durchbruch gelang: die Entdeckung des Prinzips der Kernspaltung. Doch der verdiente Nobelpreis blieb ihr versagt. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Cambridge. Die Autoren zeichnen Meitners Leben vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung der Atomphysik und der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts nach und geben neue Einblicke in die Welt der Wissenschaftlerin.


David Rennert, geboren 1984, studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien und ist Wissenschaftsredakteur bei „Der Standard“. "Lise Meitner - Pionierin des Atomzeitalters" hat er gemeinsam mit Tanja Traxler geschrieben.


Tanja Traxler, geboren 1985, studierte Physik und Philosophie an der Universität Wien und an der University of California/Santa Cruz. Seit 2015 ist sie Wissenschaftsredakteurin bei „Der Standard“. Zusammen mit David Rennert hat sie das Buch "Lise Meitner - Pionierin des Atomzeitalters" geschrieben.

Junior Wissensbücher


Alles, was man über Abfall immer schon wissen wollte – und ein bisschen mehr
Einmal so richtig nach Herzenslust und Laune im Mist wühlen? Abfall durchstöbern, in Mülltonnen klettern und Kanalrohre von innen bewundern? Melanie Laibl und Lili Richter machen es möglich. Sie widmen ihr neues Sachbuch genau dem, was wir normalerweise am liebsten schnell von unseren Augen und Nasen entfernt wissen wollen – und blicken sogar ganz genau hin: auf unseren Abfall in jeglicher Form.
Mit viel Esprit, Witz und ohne Scheu vor so ziemlich eh allem präsentieren sie in Text und Illustration auf über 20 Doppelseiten, wie facettenreich, faszinierend und beeindruckend das Thema Müll sein kann. Dabei spannt sich der Bogen vom Kreislauf der Natur (in dem es eigentlich gar keinen Müll gibt) und dem Körpermüll des Menschen samt Klo- und Klopapiergeschichte über Themen wie Lagerung, Trennung, Recycling, Wasser- und Luftverschmutzung bis hin zu all dem Weltraummüll, der fröhlich um unsere Erde saust. Und schon mal darüber nachgedacht, was Müll so über eine Zivilisation aussagt? Volle Mistkübel haben schon so manches Archäologenherz erfreut …
Der pädagogische Zeigefinger ist hier vergeblich zu suchen – vielmehr gibt es Fakten ohne jegliche Berührungsängste und Tabus, detailreiches Wissen, überraschende Zusammenhänge, verblüffende Zahlen, spannende Glossare und auch die eine oder andere literarische Müll-Aufbereitung.
Wie bin ich hier nur reingerutscht? Ich bin mit Kaka nicht auf du ...
Tipps
künstlerisches Sachbuch, illustratorisch innovativ
vielseitig, facettenreich, assoziativ, umfassend
ideal auch für Schule und Unterricht
Bewusstseinsbildung durch Wissen
 


MELANIE LAIBL, geboren 1973 in Linz, ist studierte Übersetzerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Heute lebt sie im Wienerwald und arbeitet literarisch, journalistisch und werblich – Hauptsache mit Buchstaben! Für ihre sprachspielerische Kinderliteratur wurde sie mehrfach ausgezeichnet.


LILI RICHTER (eh. Schagerl), geboren 1984 in Wien, absolvierte die Meisterklasse der Graphischen in Wien und studierte Illustration in Barcelona. Seit 2013 als selbständige Illustratorin tätig.

Die Shortliste finden Sie unter: www.wissenschaftsbuch.at

www.buchhandel.de